Der Workflow erkennt aktuell fünf Kategorien. Für viele Unternehmen reicht das vollständig aus. Aber je nach Branche gibt es spezifische E-Mail-Typen die eine eigene Kategorie verdienen.
Wann eine eigene Kategorie sinnvoll ist:
Eine eigene Kategorie lohnt sich wenn ein bestimmter E-Mail-Typ so häufig vorkommt dass er eine eigene automatische Aktion braucht und wenn diese Aktion sich von den bestehenden fünf Pfaden unterscheidet.
Beispiele aus der Praxis:
Ein Handwerker bekommt täglich Anfragen für Kostenvoranschläge. Das ist technisch eine Kundenanfrage, aber er möchte dass diese E-Mails eine andere Antwort bekommen als allgemeine Anfragen. Er fügt die Kategorie "Kostenvoranschlag" hinzu.
Eine Physiotherapeutin bekommt täglich Terminanfragen. Sie möchte dass diese automatisch mit ihrem Buchungslink beantwortet werden — nicht mit der allgemeinen Eingangsbestätigung. Sie fügt die Kategorie "Terminanfrage" hinzu.
Ein Großhändler bekommt täglich Bestellungen per E-Mail. Er möchte diese separat erfassen und weiterleiten. Er fügt die Kategorie "Bestellung" hinzu.
So fügst du eine eigene Kategorie hinzu:
Öffne in Make das Claude Modul. Füge im Prompt unter der Liste der Kategorien deine neue Kategorie hinzu — zum Beispiel "Terminanfrage".
Gehe danach zum Router. Fahre über den Router und füge eine neue Route hinzu. Setze den Filter auf "Text Response — Equal to — Terminanfrage". Füge die entsprechende Aktion hinzu.
Erstelle in Gmail das entsprechende Label oder in Outlook den entsprechenden Ordner.
Es fehlt nur noch ein Modul, das die E-Mails entsprechend zuordnen kann.
Starte einen Testlauf mit einer passenden Test-E-Mail und prüfe ob Claude die neue Kategorie korrekt erkennt.





